Systeme für Klebstoffe - vom Allrounder bis zum Spezialisten

Systeme für Klebstoffe - vom Allrounder bis zum Spezialisten

Systeme für Klebstoffe - vom Allrounder bis zum Spezialisten

14 Mai 2021
 Kategorien:
Industrie und Produktion, Blog


Können Sie sich noch daran erinnern, als vor Jahrzehnten der Sekundenkleber auf den Markt kam? Keine lange Wartezeit mehr bis zwei Klebeflächen wieder eine Einheit waren. Heute ist die Entwicklung noch innovativer geworden.

Es gibt hochmoderne Systeme für Klebstoffe von beispielsweise der Balti AG. Sie sind sehr gute Alternativen statt mechanischer Verbindungen. Dadurch werden Baukonstruktionen möglich, die komplett ohne zusätzliche Befestigungselemente zusammenhalten. Kleben ist größtenteils preiswerter, schneller und wesentlich länger haltbar als traditionelle Verbindungstechniken wie schweißen, schrauben oder nieten.

Was macht die Systeme für Klebstoffe so anders?
Sie sind temperatur- und materialbeständig und haben eine große Festigkeit. Mit ihnen kann man vielfältige Verbindungen verkleben.

Variantenübersicht
Klebstoffsysteme findet der Kunde als Reaktionsklebstoff. Das sind die bekannten 2-Komponenten-Kleber, Konstruktions- und Strukturkleber. Hierzu zählen die Polyurethansysteme, Epoxidharz- und Cyanacrylatklebstoff auch bekannt als Sekundenkleber.

Die genannten Systemvarianten zeichnen bestimmte Gemeinsamkeiten aus: sehr hohe Festigkeit und eine große Widerstandskraft gegen Chemikalien. Sie sind oft lösungsmittelarm oder komplett frei von Lösungsmitteln. Um wirkungsvolle Ergebnisse zu erzielen, brauchen die Klebersysteme bestimmte Härter, Feuchtigkeit oder Wärme.

Isocyanate und Epoxid verlieren ihre Festigkeit auch bei maximal +150° Celsius nicht. Diese Zweikomponentenkleber sind besonders gut für Material geeignet, das Schälbelastung ausgesetzt ist.

PUR-Klebstoffe verbinden elastische Komponenten sehr einfach. Den altbekannten Sekundenkleber kennt man für schnelle Reaktionszeiten zwischen den Bruchstellen. Spezielle Kunststoffe wie das Acrylglas oder PVC lassen sich mit Diffusionsklebstoffen optimal verkleben.

Moderne Industriekleber kann man heute für das Zusammenfügen vieler verschiedener Materialien verwenden. Als Beispiele seien hier die Dichtungsmaterialien wie Gummi und Kautschuk oder Nitrile Butadiene Rubber genannt. Dazu Stoffe, die früher nicht miteinander geklebt werden konnten wie Keramik auf Holz.

Wirkungsweisen
Systeme für Klebstoffe sind gegen Weichmacher, schwachen Säuren und Treibstoffe bedenkenlos zu verwenden. Durch Behandlung mit Wärme erhalten sie ausreichend Alterungs-, Wärmeresistenz sowie Zugfestigkeit. Nach Auftragen gibt es weder punktuelle noch flächige Belastungen. Auftretende Spannungen verteilen sich über größere Flächen. Passend verwendete Systeme sind Korrosionsschutz, Abdichtungen und Vibrationsdämpfer.

Außenanwendungen
Die Entwicklung innovativer Systeme für Klebstoffe macht sich besonders bei der Verwendung im Außenbereich bemerkbar. Dort sind sie einer intensiven UV-Strahlung, Nässe und anderen Umweltbelastungen ausgesetzt. Hier haben sich Silikonhaft- und Acrylatklebstoffe als langfristig benutzbar erwiesen. Beide sind sehr beständig gegen UV-Strahlung und Witterungseinflüsse.

Bei einseitig haftenden Klebebändern kann die dauernde intensive UV-Bestrahlung Schäden an der Klebeschicht oder dem Trägermaterial hervorrufen. Das Ergebnis ist, dass man das Band nicht mehr gelöst bekommt. Besser ist es, spezielle Produkte zu nehmen, deren Klebematerial aus PVC oder lichtundurchlässigem UV-beständigem Material bestehen.

Der heutige Markt verfügt über eine große Vielfalt an spezifischen Klebeprodukten. Das beginnt bei den Klebern, die fast alles zusammenhalten und endet bei den Spezialklebern für ganz bestimmte Verwendungsbereiche, für die sie speziell entwickelt wurden.